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Die Natur schlägt zurück

von | 23. Juli 2021 | Blog | 2 Kommentare

Brigitte Hartung-Gremm

Psychosynthese-Therapeutin
Mediale Beraterin & Coach

Die Natur schlägt zurück …

 

… wie jetzt? Sie schlägt zurück? Also haben wir angefangen?

 

Ja, wir haben schon vor langer Zeit angefangen, die Natur zu missbrauchen, auszubeuten und uns zu bedienen ohne viel zurückzugeben, und sie schlägt nicht zurück, sie reagiert auf unser ungesundes Handeln, die Natur sorgt für ihre Gesundheit!

Und jetzt diese unbeschreibliche Hochwasserkatastrophe. Ist der Klimawandel schuld? Die Politik wird ihn wahrscheinlich kräftig im Wahlkampf nutzen. Das wäre nicht die erste Naturkatastrophe, die dazu missbraucht wird. Aber der Klimawandel ist nur ein Teil der Katastrophe.

Wir scheinbar so hochzivilisierte Menschen sprechen nicht mehr die Sprache der Natur. Viele verstehen nicht mehr die einfachsten, grundlegenden Naturgesetze. Was ist schwer daran zu verstehen, dass Regenwasser in den Boden einsickern muss und zugebaute Fläche und durch überdimensioniert große Treckerräder verdichtete Acker- und Waldböden dies verhindern? Was ist schwer daran zu verstehen, dass Laubbäume besser Starkregen aufhalten können als Nadelbäume? Was ist schwer daran zu verstehen, dass begradigte Flüsse viel schneller über die Ufer treten können als natürlich fließende Bäche und Flüsse?

Der Hochmut hat verlernt, auf die Bedürfnisse der Erde zu achten und bedient sich für das scheinbar so gute moderne Leben: immer mehr, immer billiger, Hauptsache, jeden Tag irgendetwas kaufen, den Hunger stillen, die Leere stillen, aber die Leere wird immer größer, und so muss es weiter gehen: kaufen, kaufen, kaufen….

Der maßlose Hunger kann nur durch Liebe geheilt werden, das Stillsein in einem Wald, die tiefe Innenschau an einem See, die Einsamkeit in der Natur überwinden und das AllEinsSein mit der Natur genießen.

Viele haben verlernt, die Natur zu ehren und auch zu fürchten. Ein großer Teil der Menschen ist vor der Flutkatastrophe nicht gewarnt worden, das ist ein unverzeihlicher Fehler der Verantwortlichen. Aber viele, die gewarnt wurden, Politiker und die Zivilbevölkerung, haben die Warnungen nicht ernst genommen, haben die Macht der Natur unterschätzt, konnten die Zeichen nicht deuten. Wer ist schuld? Die Politik? Die Städtebauer? Es werden sich einige verantworten müssen, die Frage nach der Schuld bringt uns jedoch nicht wirklich weiter, aber die Frage, wer verantwortlich war und ist, und das sind wir alle! Wir können nicht einfach so weitermachen wie bisher, wir brauchen eine neue Ausrichtung, brauchen den Mut zur Veränderung ohne dass die Regierung Gebote und Verbote ausspricht! Ein großer Teil der Menschheit ist bereit für eigenverantwortliches Handeln. Wir brauchen neue Ideen, die auf einer neuen Ideologie, einem neuen Konzept aufbauen.

Ich habe tiefes Mitgefühl mit den Betroffenen. Viele Hochwasseropfer stehen unter Schock, momentan hilft das Aufräumen, etwas tun zu müssen und die unsagbar große Hilfsbereitschaft der Menschen, Sachspenden, Geldspenden und Spende der eigenen Zeit und Muskelkraft. Es hat sich gezeigt, dass es doch einen Urinstinkt des Mitgefühls gibt: in der Not stehen Menschen zusammen und helfen einander! Das ist tiefe Heilung für die Traumata und eine wundervolle Entwicklung in der Ellbogengesellschaft, ich fühle große Dankbarkeit.

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen auch ohne Katastrophen wieder mehr aufeinander achten und die Sehnsucht fühlen, eins zu werden mit der Natur. Das geht nur über wertschätzendes Miteinander. Wir brauchen wieder die Sichtweise: Was ich meinem Nächsten und der Natur antue, tue ich mir an, was ich meinem Nächsten und der Natur wegnehme, nehme ich mir weg. Wir sind Teil der Natur, wir gehören zusammen! Und die Erde ist so ein wunderschöner Ort, wunder- wunder- wunderschön! Lasst sie uns heilen und bewahren!

 

Hast du Ideen, was wir in unserem Alltag für das Wohl der Erde verändern können? Es sind oft die vielen Kleinigkeiten, die die Summe ergeben. Wir brauchen Ideen!!  

2 Kommentare

  1. Luise Ehret-Constantin

    Liebe Brigitte,

    danke für Deinen mitfühlenden, umsichtigen, herzlichen u engagierten Blog <3 (…und natürlich für Deine vielen lebensverändernden Beratungen am Telefon :)))

    Sofort fällt mir wenigstens eine kleine Antwort ein, was wir für die Erde tun können: die Elementarwesen werden gestärkt dadurch, dass wir Menschen mit Wahrhaftigkeitsschritten über die Erde schreiten. Ganz bewusst u achtsam, ohne Getriebensein, ohne Stress, sondern in liebevoller Bewusstheit. Dort, wo unsere Wahrhaftigkeitsschritte sich um den Erdball erstrecken, entsteht ein goldenes Netz aus unseren Lebenswegen, der die ganze Erdkugel umspinnt und heilen und zusammenhalten kann. Jeder Schritt in wahrhaftiger Liebe u Achtsamkeit auf unserer geliebten Mutter Erde zählt :)) das fühlt sich wunderbar an und jeder kann es jeden Tag in seinen Alltag einbauen.

    Von Herzen Glück und Gesundheit Dir und allen, Luise

    Antworten

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